Arbeiten

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Donner #01

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Angelina,Milka,Marica,Duka – Nikola Tesla und die Tauben

 

Ort: Beograd / DK StudentskiGrad / DOM KULTURE STUDENTSKI GRAD

http://www.facebook.com/dk.studentskigrad

„Angelina,Milka,Marica,Duka“ ist eine ortsspezifische Arbeit die während eines Künstlerausstausches in Belgrad entstand. Schlüsselfigur für diese Installation ist der Erfinder Nikola Tesla.

Sein Lebenswerk ist geprägt durch zahlreiche Neuerungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik, insbesondere der elektrischen Energietechnik, wie die Entwicklung des heute als Wechselstrom bezeichneten Systems zur elektrischen Energieübertragung. Zu Lebzeiten meldete er nahezu 700 Patente an, unter anderem den elektromagnetischen Motor. Jedoch war ihm nie wichtig mit seinen Erfindungen Geld zu verdienen. Seine Ideen und Gedanken sollten frei zugänglich und kostenlos für alle sein. Daher hat er auch, so erzähtl man, immer Abstand zur Familiengründung genommen. Zum Einen hätte diese ihn gebremst in seinem kreativen Schaffen und zum anderen hätte sie vermutlich auch versucht aus seinen Erfindungen Kapital zu schlagen. Des Weiteren wird berichtet, dass er eine starke Verbindung zu Tauben aufgebaut hat. Vier Tauben besuchten ihn stets an seinem Zimmerfenster in New York. Diesen Vieren gab er die Namen seiner Geschwister. Jene Geschichten trugen dazu bei, dass Tesla heute oft mit einer Taube in Verbindung bebracht wird und oftmals mit einer solchen abgebildet wird.

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fountain01

 

 Es gibt keine objektive Trennung zwischen Geräusch und Stille, nur zwischen der Absicht, etwas zu hören und der, der Unaufmerksamkeit. Jeder Ort, egal ob privat oder öffentlich hat seinen charakteristischen Klangraum. Dieser Raum kann sich öffnen wenn wir uns auf ihn einlassen und uns auf etwas, wie zum Beispiel fallende Wassertropfen, fokusieren.

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wasserturm @ Ehem. Dominikanerinnenklosterkirche Adlersberg / 2016

 

 

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fountain / Klanginstallation @ St. Eduard Berlin Neuköln / 2016

 

Wenn ich über die Leere nachdenke, sehe ich einen Raum oder einen Körper, der durch seine Materialität die Leere begrenzt. Ich verbinde mit der Leere Stille, denn Beides ist für mich eine Empfindung. Die Stille ist empfundene Lautlosigkeit und auch wenn diese an einem Ort herrscht und ihn leer erscheinen lässt, hat er stets sein eigenes Volumen und seinen Klang. Und ist nach dieser Empfindung dennoch ein Geräusch vorhanden gibt es keine objektive Trennung zwischen eben jenem und der Stille, sondern nur zwischen der Absicht, etwas zu hören, und der, der Unaufmerksamkeit.

Die Installation fountain soll dem Betrachter durch das bewusste Zuhören den Raumklang und die Stille des Ortes nahebringen.

Mittschnintt der Eröffnungsperformance:

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wassertürme @ Šumava / Na hranici – Grenznah 7. Symposium / 2015

 

Wassertürme ist eine Klanginstallation die während einem 10 tägigen Symposiums im Böhmerwald, oder auf tschechisch Šumava genannt, vor Ort entstand. Das Ziel des Symposiums war es sich mit der Umgebung und ihrer spezifischen Eigenschaft vertraut zu machen und auseinanderzusetzen. Dies geschah durch längere Wanderungen und Erklärungen von Förstern. Ein sehr interessanter Punkt in der Geschichte dieses Gebietes sind die „Wüstungen“. Das ist die Bezeichnung für eine Siedlung oder Wirtschaftsfläche (Flurwüstung), die in der Vergangenheit aufgegeben wurde, an die aber noch Urkunden, Flurnamen, Reste im Boden, Ruinen oder örtliche mündliche Überlieferungen erinnern. An genau solch einem Ort stehen jetzt die drei Türme. Eine große Lichtung, die sich seit seit Ende des 2.Weltkrieges wieder in die unbewirtschaftete Umgebung eingegliedert hat. Nur noch zugewucherte Steinmauern und die Grundfläche des Ortes lassen auf eine angelegte Fläche Rückschlüsse ziehen. Die Türme wurden aus Totholz aus der näheren Umgebung ihres jetzigen Standortes angefertigt. Der Regen, der seit Jahren an diesem Ort der Natur behilflich ist, wird von den Wasserschalen der Türme aufgefangen. Wassertropfen die sich auf der Unterseite der Schalen sammeln, spielen die Trommeln in ihrem ganz eigenen Rhythmus. Die Ausrichtung der Installation ist bewusst talabwärts gewählt. Der Klang der Trommeln, der wie ein Delay des Regens funktioniert, soll sich dorthin ausbreiten wo es noch Zivilisation gibt.

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36 / Klanginstallation / 2015

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Memory of China @ Geseke – Eringerfeld / 2016

 

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VHS-delay / Videoinstallation / 2011 & 2015

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more coming soon…….

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